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| Mit einer Spannweite von 162cm und einer Höhe von 75cm hat die Nippair eine Segelfläche von etwa 1,0 m². Die Zahl steht also nicht, wie bei Trainerkites meist üblich, für die Spannweite, sondern wie bei 4-Leiner-Powerkites für die Segelfläche! Das Segeltuch mit Camouflage-Muster sieht cool und erwachsen aus. Die aufwendig verarbeitete und ebenso aufwendig konstruierte Waage ist aus ummantelter Dyneemaleine und komplett vernäht (nicht geknotet), was in der Mittelklasse und Oberliga der Powerkites üblich ist, aber bei einem "Kinderdrachen" so noch nirgends realisiert wurde. Ab Windstärke 2 Bft (ca. 9km/h) fliegt die Nippair munter und quirlig durch ihr großes Windfenster, um bei zunehmendem Wind stetig schneller und agiler zu werden. Dabei entstehen natürlich auch Zugkräfte, die bei auffrischendem bis stürmischem Wind über die eines reinen Kinderdrachens hinausgehen: Die Nippair ist mit erstklassigen, farbigen Dyneemaleinen ausgestattet, deren Bruchlast bei den Steuerleinen 170kg ! und bei den Bremsleinen 75kg ! beträgt. Man kann also diesen Kite als echten Sturmdrachen für die ganze Familie einsetzen. Als Faustformel für einen noch halbwegs vernüftigen Wert an Maximalgeschwindigkeiten in Abhängigkeit von der körperlich, konditionellen Verfassung kann man anraten, dass das Körpergewicht des Piloten etwa der maximalen Windgeschwindigkeit entsprechen sollte; also 30kg-Piloten bis 30 km/h, 40kg-Piloten bis 40 km/h, 50kg-Piloten bis 50 km/h, 60kg-Piloten bis 60 km/h, 70kg-Piloten bis 70 km/h - da sind wir dann bei Windstärke 8 Bft.! ! ... Wie gesagt, die Nippair 1.0 ist ein toller Kite for Kids ab etwa 12 Jahren, aber sie hat darüber hinaus das Potenzial eines Funkites - auch für die Eltern dieser Kids. |
| Die Nippair wird fertig angeleint geliefert mit einer Lenkstange (control bar), an deren Enden die unteren Bremsleinen für den Kurvenflug befestigt sind. Diese Steuerung ist wirklich kinderleicht (vgl. Foto oben). Über ein Sicherheitsband (leash) zum Handgelenk ist der Kite im Normalwindbereich bequem rückwärts zu landen (nur bei stürmischem Wind sollte man zum Landen zusätzlich auch an den Windfensterrand fliegen), und gesichert, falls eine Böe einmal die bar aus den Händen reißt, weil der Kite dann, an den Bremsleinen gehalten, sofort seine Zugkraft verliert. Mann kann allerdings diese Lenkstange über eine Innenmuffe mit Druckknöpfen (wie beim Campinggestänge) trennen (siehe Foto rechts) und den Drachen auch mit zwei Griffen steuern (vgl. Foto unten)! |
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