Flugdrachen: Kite´n´Art, das ausführliche Drachen-Fachgeschäft für Einleiner, Lenkdrachen, Zubehör & Kunst


Hydra 300    &    Hydra 350     von HQ


Ein wirklich neues Drachenkonzept von HQ: ein zugkräftiger, wendiger Powerkite für die Wiese, den Strand UND das offene Wasser! Mit allen Vorteilen im Bodenhandling eines Zellen-Drachens mit hoher Flächenleistung (gegenüber sog. Tubekites), ohne Trapez dennoch sicher zu fliegen, mit großartiger Leichtwind-Performance und einem einzigartigen Spaßpotential für sportliche Wasserspiele: Lassen Sie sich herausfordern - in der griechischen Mythologie konnte jedoch nur Herkules die Hydra mit ihren nachwachsenden Köpfen besiegen ...
 

Sog. Bodydrags (vgl. Foto rechts) machen echt Laune, benötigen kein “Wasserfahrzeug” und sind perfekte Vorübungen zum Kitesurfen. Der ufernahe Flachwasserbereich ist also der ultimative Kampfplatz für die Hydra, die zum Kitesurfen auf einem Kiteboard wegen der doch mangelnden Größe und Dosierbarkeit nicht geeignet ist. Aber als perfekter Trainerkite fürs Kitesurfen und für allerlei sportliche Experimente ist die Hydra in beiden verfügbaren Größen eine kräftige Herausforderung, so kräftig, dass sie für kleinere Paddelboote, die wenig Widerstand bieten, deutlich zu stark ist!
Als Antrieb auf z.B. Skiern ist die Hydra bei ausreichendem Wind durchaus nutzbar - warum also nicht als Segel-Alternative für (Motor-)Sportboote? Landung und Neustart auf dem Wasser sind kein Problem - nur der Erststart bis zum Befüllen der Luftkamern und dem Auslegen der Leinen müsste auf offenem Wasser vom Boot aus vorbereitet und trainiert werden.
 


Die geschlossenen Zellen der Hydra machen das einfache Handling auf dem Wasser möglich. Zwei ovale Gaze-Öffnungen in der Leitkante reichen aus, um die Matte in kurzer Zeit mit Luft zu befüllen: in den Wind halten, etwas schütteln, bei etwa halber Befüllung starten ... nach ein paar Flugbewegungen ist die Luftmatte voll. Und sie bleibt erstaunlich lange voll (vgl. Foto unten links), dafür sorgen sog. Ventile, die man in dem Gegenlichtfoto oben rechts an den Lufteinlässen im Inneren der Matte erkennen kann. Diese Ventile sind einfach glatte Schläuche aus Spinnakertuch. Wenn die Matte aufsetzt und der Innendruck steigt, schließen diese Ventilschläuche (unterstützt von elektrostatischen Kräften) relativ luftdicht ab und die Matte behält ihre Form. Das System ist so dicht, dass zum Einpacken der Matte in den Rucksack ein Reißverschluss auf der Segelrückseite (vgl. Foto oben links) zum schnellen Entlüften angebracht ist.


Das Dreileiner-Lenksystem von HQ bietet einige Vorteile: Beim normalen Vorwärtsstart und dem normalen Flugbetrieb spielt die dritte, mittlere Leine keine Rolle: die Lenkstange funktioniert wie ein Fahrradlenker, die Matte wird so einfach gesteuert wie ein Zweileiner.
Von der Schleppkante verlaufen nun fünf Waageschnüre zu der mittleren, dritten Flugleine (vgl. Fotos unten), die durch die Mitte der Lenkstange führt, dort zwischen zwei roten Perlen verschoben werden kann und über eine Sicherheitsleine (leash) mit einem stabilen Klettband mit dem Handgelenk des Piloten verbunden ist. Wenn nun eine kräftige Böe oder eine Notsituation zum Loslassen der Lenkstange führt, rutscht die Lenkstange bis zur oberen roten Perle, der Drachen wird so an seiner Schleppkante gehalten (was zum sofortigen Strömungsabriss und Zugverlust führt) und der Kite taumelt drucklos am Handgelenk gesichert zu Boden/aufs Wasser. Damit ist kein weiteres Safety- oder Haltesystem nötig, man kann jederzeit blitzschnell vom Lenken zum Schwimmen wechseln UND man baucht kein teures, zusätzliches Haltetrapez!
Ein weiterer Vorteil ist das verbesserte Bodenhandling: wenn der Kite mit der Leitkante nach unten auf dem Wasser/ Boden liegt, kann er bei ausreichendem Wind rückwärts gestartet werden, indem man vor die Lenkstange in die mittlere Leine greift und durch den Zug an der Schleppkante einen “negativen Anstellwinkel” erzeugt, mit dem der Kite für die erforderliche Vorwärtsdrehung/ den Weiterflug ein paar Meter angehoben werden kann. Dieser Rückwärtsimpuls wird auch durch Ziehen an der unteren roten Perle beim Landen eingesetzt, so läßt sich der Kite auch in der Mitte des Windfensters abstoppen und mit der Schleppkante sauber aufsetzen - ein riesiger praktischer Vorteil gegenüber Zweileinermatten!


Die beiden folgenden Größen stehen zur Auswahl: Die Hydra 300 empfiehlt sich für Gegenden mit überwiegend guten Windverhältnissen wie die Nordsee-/ Atlantikküste. Für laues Sommerwetter an der Adria oder windärmere Binnenseen sollte man die größere Hydra 350 bevorzugen.

  Hydra 350 Hydra 300
Spannweite ausgelegt 355 cm 306 cm
empfohlener Windbereich  /  Windstärke ca. 7 bis 34 km/h  /  2 bis 5 Bft. ca. 7 bis 47 km/h  /  2 bis 6 Bft.
Flugleinen inklusive 2 x 25 m Dyneema 220 kg
1 x 25 m Dyneema 100 kg
2 x 25 m Dyneema 175 kg
1 x 25 m Dyneema 100 kg
Lenksystem inklusive 3-Leiner Kontroll-Bar 50 cm mit safety leash
Farbe grün orange
Preis inkl. MwSt. 225,-- € 189,-- €


Hydra 300, wasserstartfähige Lenkmatte, flugfertig 189,00 €
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten)
      

Hydra 350, wasserstartfähige Lenkmatte, flugfertig 225,00 €
(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versandkosten)
      


Im Lieferumfang dieser Komplettausstattung sind enthalten (vgl. Foto rechts): Eine passende Tragetasche, die fertig angeleinte Matte mit Safety-Bar, Sicherheitsleash, sehr hochwertige, farbige Leinen und eine passable Anleitung (mehrsprachig).





Qualität steckt hier natürlich auch im Detail: die hochwertige Waage aus Dyneema ist komplett vernäht (findet man nicht bei jedem Trainerkite - aber dieses Label ist nicht nur Marktführer, es heißt auch noch HQ, was bekanntlich für High Quality steht). So gibt es auch mit Klett verschlossene sog. Dirt Outs zum Entfernen von eingedrungenem Sand. Und auch das Innenleben der Hydra ist wohl durchdacht: ein Drainagesystem im Schleppkantenbereich sorgt dafür, dass evtl. eingedrungenes Wasser im Flugbetrieb selbständig abfließt  -  eben HQ !
 


 
Drei Tipps für den Einstieg:

Machen Sie Ihre ersten Flugerfahrungen mit der Hydra bei wenig Wind an Land und lassen Sie dabei die Klettverschlüsse der Dirt Outs an der Schleppkante leicht geöffnet, das reduziert den Innendruck bei ersten “Bodenkontakten”.

Zweitens sollten Sie für Ihre ersten Versuche im Wasser auf eine Wassertiefe achten, in der Sie stehen können und unbedingt ablandigen Wind vermeiden!!

Und drittens sollten Sie nass eingepackte Kites daheim nochmals aus dem Rucksack nehmen und trocknen, denn auch Spinnaker kann Stockflecken bekommen - viel Spaß!
 
 


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